Autor: Frank Opaszowski

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Angst vor Entscheidungen


Die meisten Fehlentscheidungen in Unternehmen werden getroffen, weil Unternehmer an Bewährtem festhalten!

Fehlentscheidungen ziehen oft weitreichende Folgen nach sich. Aus Furcht davor werden keine Entscheidungen getroffen.Deshalb lassen viele Unternehmer einfach alles beim Alten. Tatsächlich ist genau das in vielen Fällen die schwerwiegendste Fehlentscheidung.


In der Gegenwart die Vergangenheit fortzusetzen ist keine lohnenswerte Gestaltung der Zukunft. Um aber die Zukunft gewinnbringend zu gestalten, muss sich in der Gegenwart etwas ändern, dass sich auf kurze oder lange Sicht lohnt. Doch warum scheuen einige Unternehmer Veränderungen?


Der Hauptgrund Veränderungen zu vermeiden, sind diverse Befürchtungen sowie ein Gefühl von Unbehagen und Unsicherheit. Wie würden Mitarbeiter, der Betriebsrat oder die Öffentlichkeit auf die Veränderungen reagieren?
Die Problemlösung hierfür ist vor allem zielgerichtete Kommunikation.

1. Angst vor finanziellem Verlust

Investitionen in Innovationen können richtig ins Geld gehen. Beständigkeit bietet dagegen die altbekannte Sicherheit. Sich in einer schnelllebigen Welt nicht weiter zu entwickeln bedeutet allerdings Stillstand oder sogar Rückschritt. Der vermeintlichen Angst vor einer Investition folgt die reale Gefahr das Unternehmen zu gefährden.

2. Angst vor Zeitverlust


Planung, Organisation, Umsetzung – alles kostet erst einmal Zeit, bevor es sich rechnet. Mitarbeiter werden mehr belastet, was die Fehlerquote erhöht. Zudem fehlt das für neue Aufgaben herangezogene Personal dann auch noch im Tagesgeschäft. Für eine effiziente Umsetzung neuer Vorhaben ist eine gute Vorbereitung mit einem ausgeklügelten Konzept wichtig.

3. Angst um das Image


Neuerungen und Änderungen kommen nicht bei jedem gleich gut an. Kunden und Mitarbeiter unter einen Hut zu bekommen ist auch nicht ganz einfach. Zumal heutzutage weniger konstruktiv diskutiert und mehr emotional kritisiert wird. Um einer möglichen Welle der Empörung und dem Schrecken eines Shitstorms zu entgehen, bewahren viele den Status quo. Vor allem auf Social-Media-Plattformen ist die Reaktion öffentlich und könnte schnell weite Kreise ziehen. Weil der Gedanke an negative Folgen vorherrscht, erkennen jedoch viele gar nicht die Möglichkeiten, die solche Plattformen bieten.


Als Unternehmer oder Führungskraft entwickeln Sie Lösungen für die Zukunft Ihres Unternehmens und Ihrer Mitarbeiter. Sie sehen die Chancen, die sich Ihnen bieten.
Als solcher sind Sie in der Lage, sich eine bessere Arbeitswelt, Ihre Firmenwelt, vorzustellen - Ihre Mitarbeiter in der Regel nicht
.

4. Verantwortliche fürchten um ihre Position

Veränderungen wecken oft die Befürchtung von Einsparmaßnahmen. Werden Abteilungen zusammengelegt oder umorganisiert, gehen solche Optimierungen mit der Angst um die eigene Arbeitsstelle einher. Mitarbeiter fürchten um ihren Job und leitende Angestellte um die bisher erreichte Stellung. Eine erforderliche Umsetzung der Maßnahmen scheitert oft aus diesem Grund.

5. Aktueller Erfolg

Ein wesentlicher Grund warum vor Veränderungen gescheut wird, ist das aktuell gut laufende Geschäft. Ein großer Kundenstamm besteht und Produkte oder Dienstleistungen verkaufen sich wie von selbst. Ganz nach dem Motto „never change a winning team“ – warum sich die Mühe machen und etwas ändern? Auf den Lorbeeren ausruhen möchte sich eigentlich niemand, doch im Grunde ist es nichts anderes, als sich auf vergangene Leistung zu berufen und nun zurückzulehnen. An der Gegenwart festzuhalten führt aber zum Versäumen, zukunftsorientiert zu planen und die Zukunft mitzubestimmen.


6. „Das haben wir schon immer so gemacht“


Diese Aussage macht eine erfolgreiche Vergangenheit zum Hoffnungsträger für die Zukunft. Dabei zeigt sie schonungslos einen wirklich schwerwiegenden Fehler auf: eine fehlende Planung für die Zukunft. Oft entwickelt sich etwas Veraltetes zu Ballast, den es mitzutragen nicht lohnt.


7. Marktveränderungen werden nicht ernst genommen


Wenn sich Marktveränderungen abzeichnen, wird das häufig als kurzweiliger Trend betrachtet, der bald wieder in Vergessenheit gerät. Potenziale werden nicht erkannt. Wenn es sich auch nicht unmittelbar auf das eigene Geschäft auswirkt, ist es nicht von Interesse und wird nicht weiter verfolgt. Als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte, haben viele Firmen dem für die Wirtschaft keine Bedeutung beigemessen und ihr Geschäft nicht darauf angepasst. Im Jahre 2013 brachte dann der Satz von Angela Merkel „das Internet ist für uns alle Neuland“ zwar viele Menschen zum Schmunzeln. Dennoch sind heutzutage immer noch viele nicht bereit das World Wide Web mit all seinen Möglichkeiten zu nutzen.



8. Zielgruppe verfehlt


Ein weiterer elementarer Fehler ist, die Zielgruppe aus dem Blick zu verlieren. Im Jahre 2009 umfasste das Sortiment von Nokia mehr als 100 verschiedener Handys. Nach 36 Monaten kämpften sie um die Existenz, zwei Jahre später waren sie bereits pleite. Wie konnte das passieren? Die Zielgruppe von Handynutzern war immer noch vorhanden, sie ist sogar stetig gewachsen. Aber mit dem Aufkommen neuer Technologien und Smartphones hat sich das Bedürfnis von Handynutzern geändert. Der neue Player mit dem Apfel als Logo und die Einführung von Apps boten mehr, als ein schlichtes Mobiltelefon.

Um zu wissen, was die Zielgruppe möchte, ist eine regelmäßig durchgeführte Zielgruppenanalyse unerlässlich. Nur so ist es möglich, schnell, effizient und zielgerichtet auf sich ändernde Bedürfnisse einzugehen

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9. Kein externer Berater


Der wahre Hauptgrund schwerer Fehlentscheidungen ist, dass sich Unternehmen keine Ratschläge von außerhalb holen. Vor allem langjährige Angestellte können „den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“. Was sich lange bewährt hat, ist für sie nicht als veraltet zu erkennen. Externe Berater kennen unterschiedliche Herangehensweisen für diverse Herausforderungen. Zu allen neun vorherigen Punkten sind Expertisen und Empfehlungen von Unternehmensberatern mehr als hilfreich. Egal zu welchem Zeitpunkt, es ist nie zu früh, aber auch nie zu spät jemand Erfahrenen zurate zu ziehen. Wenn etwas Beständigkeit hat, dann der Wandel. Das „sich verändern Müssen“ erzeugt einen Druck, den externe Berater lindern können. Jemand Außenstehenden zu beauftragen ist eine Investition in die Zukunftsstärke eines Unternehmens.

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Wie am Anfang des Artikels bereits erwähnt:

Die meisten Fehlentscheidungen in Unternehmen werden getroffen, weil Unternehmer an Bewährtem festhalten!

Fehlentscheidungen ziehen oft weitreichende Folgen nach sich. Aus Furcht davor werden keine Entscheidungen getroffen. Deshalb lassen viele Unternehmer einfach alles beim Alten. Tatsächlich ist genau das in vielen Fällen die schwerwiegendste Fehlentscheidung. Die Problemlösung hierfür ist vor allem zielgerichtete Kommunikation. Kommunikation ist immer der Beginn einer erfolgreichen Veränderung.

Das möchte doch niemand!


Kommunikationslosigkeit kostet Geld. Und zwar Ihr Geld als Unternehmer!




Kommunikation ist die einzige Möglichkeit Menschen zu erreichen!

Viele dieser wichtigen Entscheidungen werden nicht mit der nötigen Dringlichkeit und Empathie klar an die Mitarbeiter kommuniziert. Menschen möchten wissen, warum sie etwas tun sollen. Nutzen Sie die Chance, die größte Ressource in Ihrem Unternehmen, die Mitarbeiter, zu stärken. Wir diese Chance vertan sind die Folge frustrierte Lohnempfänger, die auf eine weitere Mitteilung der Geschäftsleitung teilnahmslos reagieren. Die Neuerungen werden halbherzig und zum Schein befolgt und nicht in dem erforderlichen Maße umgesetzt.

Menschen möchten angesprochen werden.

Eine Kommunikation zum Kunden richtet sich immer an der Strategie des Unternehmens aus. Die Kunden wollen verstehen, warum sie das Produkt aus Ihrem Hause kaufen sollen. Und dieses Verstehen transportieren Sie über Ihr Marketing. Eine Webeagentur untersucht welche Botschaften beim Kunden ankommen. Ziel ist, ein Produkt an Menschen außerhalb Ihrer Firma zu verkaufen. Der Aufwand um einen Teil der Marktteilnehmer für sich zu gewinnen, ist enorm.

Sprechen Sie direkt mit den Menschen


Wer kommuniziert, der interessiert sich!

Mit einem deutlich geringeren Aufwand können Sie besten Botschafter Ihres Hauses für sich und Ihre Außenwirkung nutzen. Kommunizieren Sie mit Ihren Angestellten.
Die Bindung von qualifiziertem Personal an das eigene Unternehmen ist eine Herausforderung für jedes Unternehmen.
Kommunikation bewirkt Diskussion. Diskussion schafft Emotion. Und Emotion erreicht Bindung.

Kommunikation ist Natürlich menschlich

Gerade bei einer sich veränderändern Arbeitsweise ist eine emotionale Transformation der Entscheidung im Hinblick auf die Wertschätzung unerlässlich.

Haben Sie vor anstehende Veränderungen intern zielgerichtet zu kommunizieren?
Möchten Sie sich mit Neuheiten an Ihre Zielgruppe richten?
Kontaktieren Sie mich, und ich informiere Sie unverbindlich, wie ich Sie unterstützen kann!
Der Redeprofi ist Ihre Stimme.


Über den Autor:

Frank Opaszowski hat mehrere Jahre erfolgreich im Außendienst für große deutsche Unternehmen gearbeitet. Seine Leidenschaft für Business Verhandlungen entdeckte er im Jahr 2001. Heute ist er selbstständiger Keynote Speaker und gibt Seminare. In seinem Blog schreibt er regelmäßig zu den verschiedenen Aspekten des zielführenden Verhandelns und wirkungsvoller Rhetorik.

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